Wahrhaftigkeit

161001Diesen Monat ist es die Wahrhaftigkeit, die wir für uns finden wollen. Ein großes Wort für mein Empfinden.
Wann bin ich wirklich wahrhaftig? Nicht mehr und nicht weniger als ich bin. Wo passe ich mich an, will gefallen, nicht anecken, überzeugen oder auch täuschen, überspielen, mich selbst anders sehen. Wahrhaftigkeit hat etwas mit Authentizität zu tun, aber nach meiner Meinung auch mit Vertrauen und Größe. Wann und wo kann ich so sein, wie ich wirklich bin. Will ich das überhaupt? Darf ich das?

img_6346Es erinnert mich an meine NLP- Ausbildung und den Satz, den ich dort zu schätzen gelernt habe:
Ich bin wie ich bin und es ist gut so wie ich bin.
Wie schwer ist es oft, dies zu sich selbst zu sagen. Und das vor allem auch dem anderen zu zusprechen.
Hier ist er für mich mit einer wichtigen Grundannahmen des NLP verknüpft:
Jeder hat sein Model der Welt und tut daraus resultierend immer das für ihn Bestmögliche.
Oder auch: hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht.

Was immer es ist. Auch, wenn ich es gerade nicht sehe. Wenn ich mir dies selbst und dem anderen zuspreche, erlebe ich eine riesengroße Freiheit.
Und finde Wahrhaftigkeit. Nicht  mehr und nicht weniger.

Eure Nicola Hein

PS: .. und weil diesen Monat aus organisatorischen Gründen der halbmonatliche Beitrag ausfällt, gibt es noch einen schönen Spruch von Albert Einstein dazu:
” Jeder ist ein Genie! Nur wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sich ein Leben lang für dumm halten.”