Wohlbefinden und ätherische Öle

Bevor ich dich zum zweiten Mal als Gast auf diesem Blog ein bisschen in die Welt der ätherischen Öle mitnehme, möchte ich mich kurz vorstellen: Ich heiße Josefine Wagner und bin MindBody Coach (mit besonderem Schwerpunkt auf Yoga, Achtsamkeit und Mindsetarbeit) und Lehrerin. Seit vielen Jahren bin ich Patientin von Nicola, wie ich schon an anderer Stelle beschrieben habe. Nun aber zu den ätherischen Ölen:

Apfelkuchen. Sonntagsbraten. Seeluft. Schließ doch mal kurz deine Augen und spüre nach, welche Gerüche aus deiner Kindheit ein Lächeln auf deine Lippen zaubern.

Fast jeder von uns hat sie, diese Erinnerungen, die sich, gekoppelt mit dem entsprechenden Geruch, in unser Hirn ,eingebrannt‘ haben und die uns, in schönen oder auch nicht so schönen Situationen, immer wieder heimsuchen. Der olfaktorische Nerv, der direkt mit unserem Reptiliengehirn und hier mit der Amygdala verbunden ist, ist dafür verantwortlich. Innerhalb von Millisekunden wird so verarbeitet, ob etwas positiv oder negativ bewertet wird und, weitergedacht, ob es unser Überleben eher sichert oder gefährdet.

Ganz so weit müssen wir nun bei ätherischen Ölen nicht gehen. Aber auch hier spielt der olfaktorische Reiz eine entscheidende Rolle. Dabei geht es nicht nur darum, dass ein ÖL wohlriecht, sondern auch darum, dass es im Gehirn und im Folgenden in unserem Körper entsprechende Reaktionen hervorruft. Ein bekanntes Beispiel ist hier sicherlich das Lavendelöl. Die meisten von uns kennen seine beruhigende und entspannende Wirkung, besonders vor dem Zubettgehen. Allerdings geht es, wie bei den meisten Ölen, nicht nur um den entsprechenden Geruch. In Studien konnte nämlich nachgewiesen werden, dass nicht der Geruch diese Wirkung hervorruft, sondern die im reinen ätherischen Lavendelöl enthaltenen Stoffe Linalyl acetat und Linalool. Wird ein Öl nun also synthetisch hergestellt bzw. mit entsprechenden Zusatzstoffen versetzt (was in der Regel aus der Zusatzliste hervorgeht), geht genau diese hilfreiche, therapeutische Wirkung verloren.

Ätherische Öle sind also viel mehr als nur „Duftöle“: sie können inhaliert oder diffundiert, auf die Haut aufgetragen und einmassiert und je nach Indikation auch eingenommen werden. Eine Miniwarnung an dieser Stelle: jedes Produkt, das eine Wirkung hat, kann auch eine Nebenwirkung hervorrufen. Solltest du dir also unsicher bezüglich eines bestimmten Öls sein, besprich es mit deinem Arzt oder Heilpraktiker und beginne dann langsam und niedrigdosiert deine Reise mit den Ölen.

Ich habe sie inzwischen an verschiedenen Stellen in meinen Tagesablauf integriert. So starte ich morgens mit 1-2 Gläsern lauwarmes Wasser mit je 1 Tropfen Zitronenöl, um den Flüssigkeitsverlust der Nacht wieder auszugleichen und den gastro-kolischen Reflex anzuregen. Ich diffundiere ,Adaptiv‘, eine Mischung aus z.B. wilder Orange, Rosmarin, Minze und Lavendel in meinem Diffuser, um das Nervensystem zu unterstützen und für einen besseren Fokus zu sorgen. Mit ,ZenGest‘, einer Mischung aus Fenchel, Anis, Kümmel und Koriander, reibe ich meinen empfindlichen Bauch ein und unterstütze mit Weihrauch, das ich über den Tag verteilt mehrfach einnehme, nicht nur mein gesamtes System, sondern lindere auch Schmerzen in meinen Gelenken.

Du siehst, es gibt wirklich tolle ätherische Öle, mit denen wir unser Wohlbefinden sanft unterstützen können. Wenn du Fragen dazu hast oder gerne (besonders zu Ölen von doTERRA) beraten werden möchtest, dann melde dich gerne per Mail josie.wagner@gmx.de oder DM auf Instagram @josefinewagner.de.

Lass es dir gutgehen!

Alles Liebe,
Josefine Wagner

Natürlich bewegen

Die vielen Winterspaziergänge in der letzten Woche haben mich dazu inspiriert, in diesem Jahr öfters Empfehlungen auf meinem Blog auszusprechen. Natürlich und gesünder leben und dadurch mehr bei sich sein ist das Motto.
Die erste Empfehlung ist dementsprechend das wunderbare Buch von Katy Bowman: „Bewegung liegt in deiner DNA: Wie man lernt, sich wieder natürlich zu bewegen und dadurch gesund wird.“
Es hat mir noch einmal sehr eindringlich klar gemacht, wie viel wir eigentlich sitzen und was dadurch mit unserem Körper passiert. Das Schöne sind die vielen Tipps, die sie gibt, die viele meiner Patienten direkt in ihren Alltag eingebaut haben. 

Viel Spaß damit!

Eure Nicola Hein 

Gute Vorsätze

Noch nie hat man sich so sehr nach einem neuen, besseren Jahr gesehnt. 2020 hat viele in ihren Grundfesten erschüttert. Mein absolutes Mitgefühl für alle, die betroffen sind!
Desto mehr hat sich für mich gezeigt, wie wichtig es ist, mehr für sich, seine Gesundheit und sein mentales Wohl zu tun. Und nicht nur ab und zu, sondern regelmäßig – am besten jeden Tag.
Meine täglichen Routinen habe ich in diesem Jahr um so vieles erweitert: neben Meditation und Spaziergängen habe ich es z.B. endlich geschafft, mein Yoga wirklich täglich einzubauen, was einen so großen Unterschied macht. Nur so kann man wirklich Fortschritte sehen. Auch wenn es nicht immer die lange Einheit ist, so reichen auch mal 10 Minuten: das effektive Lieblingskurzprogramm.
Für mich ist es immer wichtig, alle Routinen entspannt in meinen Tagesablauf einzubauen. So fühlt es sich nicht so nach einer Pflicht an, sondern gehört einfach dazu. Wie z.B. das Barfußlaufen: kleine Übungen für die Füße zwischendurch, die richtigen Schuhe sowie Pflege am Abend gehören wie selbstverständlich zum Tag. Wenn die Füße beweglicher sind, entlastet dies den gesamten Körper. Ein einfaches Gesundheitsprogramm.
Ich könnte noch so vieles aufzählen: die richtige Ernährung, kleine Auszeiten am Tag, natürliche Beweglichkeit, gesunder Schlaf..
Entscheidend ist es, für sich selbst die passende Variante zu finden und die Suche danach nicht aufzugeben. Auch wandelt sich manches im Laufe der Zeit. Wach und aufmerksam bleiben, immer wieder nachfühlen und Altes loslassen. Dies sowie Liebe, Gesundheit und Zuversicht wünsche ich allen für 2021!
 

Eure Nicola Hein

Rauhnächte

Den letzte Beitrag dieses Jahres trete ich sehr gerne an meine Yogalehrerin ab, die schon seit so vielen Jahren meine Yogapraxis begleitet und mich immer wieder inspiriert hat. Tausend Dank, liebe Susanne! 

In meiner Yogaschule Studio 52 in der Bonner Südstadt bieten wir zu diesem Jahreswechsel erstmals eine Kursreihe zu den Rauhnächten an, aufgrund der aktuellen Situation natürlich online. Das heißt, Du kannst von zuhause aus mitmachen und brauchst lediglich eine stabile Internet-Verbindung und ein Smartphone, Tablet oder Laptop.

Um die Rauhnächte ranken sich viele Sagen und Mythen. Sie gelten seit jeher als heilige Zeit, als eine Zeit des Wandels und Zwischenraumes.

Sie haben ihre Wurzeln in der germanischen und keltischen Tradition und rühren aus der Differenz der Tage im Sonnenjahr (365 Tage) und dem Mondjahr (354 Tage). Um diese Differenz auszugleichen, fügten die Kelten 11, quasi nicht existente Schalttage und damit 12 Nächte ein, in denen die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt und die Tore zu einer mystischen „anderen Welt“ weit geöffnet seien, so der Glaube.

In alter Zeit glaubte man außerdem, dass sie Ereignisse im zugeordneten Monat des nächsten Jahres beeinflussen oder gar vorbestimmen könnten, deshalb werden sie auch „Losnächte“ genannt (losen = vorhersagen).

Der Begriff „Rauhnacht“ ist etymologisch umstritten. Gängig sind Herleitungen von rauh (wild), von Rauch oder Räuchern („Rauchnächte“) und vom mittelhochdeutschen Wort rûch (haarig, pelzig) – damit ist das Aussehen der Kobolde und Dämonen gemeint, die zu dieser Zeit ihr Unwesen treiben sollen. Auch Beginn und Dauer werden unterschiedlich interpretiert. Meist handelt es sich um diesen Zeitraum: die Rauhnächte beginnen in der Nacht vom 24. auf 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar.

Heute bilden sie eine Zeit der Stille, der Rituale, der Reflexion, Kontemplation und Rückschau auf das alte und der Vorschau auf das kommende Jahr.

Jeder Rauhnacht ist neben dem jeweiligen Monat des neuen Jahres ein bestimmter Themenkomplex zugeordnet. So sind wir beispielsweise eingeladen, uns mit Fragen rund um unsere Basis, unsere Wurzeln zu beschäftigen, uns auseinanderzusetzen mit Abschied und Auflösung, Altes zu bereinigen und zu wandeln, unser Herz zu öffnen, aufzubrechen und vieles mehr.

So wirst Du im Kursplan des Studio 52 in dieser Reihe ganz vielfältige Inhalte finden.

Unterstützend zu unserer Yoga-Rauhnacht-Reihe empfiehlt es sich, ein Tagebuch zu führen und alles zu notieren, was Dir in dieser Zeit widerfährt. Denn alles, so heißt es, was an diesen Tagen geschieht, hat eine ganz besondere Bedeutung, selbst wenn es im ersten Moment auch noch als noch so banal und unwichtig erscheint. Außerdem kannst Du diese Zeit ganz besonders zelebrieren, indem Du Dinge in der Natur sammelst, Deinen Meditations- oder Yoga-Platz zuhause besonders kreativ und schön gestaltest, Rituale etablierst, die Dir gut tun, Deine Meditationspraxis intensivierst und die Qualitäten in Dein Leben einlädst, die heilend und förderlich sind, für Dich und für Andere.

Wenn Du Yoga einmal ausprobieren möchtest und Dich diese Thematik anspricht, kannst gerne die ganze Rauhnacht-Yogareihe buchen. Natürlich kannst Du aber auch an einzelne Stunden dieser Reihe teilnehmen, denn  alle Yoga-Klassen in dieser Reihe sind auch einzeln und für sich genommen inspirierend und anregend. Egal, ob Du Yoga üben magst oder Dich einfach so inspiriert fühlst, laden Dich die Rauhnächte an der Schwelle zum neuen Jahr ein, diesen Übergang bewußt und achtsam zu gestalten und innezuhalten, frei nach dem Motto „If yo can’t go outside, go inside.“ So kannst Du dann vielleicht auch voller Hoffnung ins neue Jahr aufbrechen.

Hier findest Du den Kursplan vom Studio 52. Wenn Du eine Beratung wünschst, wende Dich gerne an Susanne unter 022841027676.

In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern einen besinnlichen und gesegneten Jahreswechsel.

Susanne vom Studio 52

Das unruhige Kind

Ich freue mich immer über Überweisung von Kinderpsychologen und Kinderärzten, wenn es um die Behandlung von Konzentrationsstörungen geht. Denn oft sind es körperliche Ursachen, die die Kinder quälen und die sie durch diese Unruhe ausdrücken, ohne sich dessen bewusst zu sein. Hier zeigt sich die große Stärke der Osteopathie: wir brauchen nicht immer die Beschreibung der Beschwerden. Wir finden diese wie auch die Ursachen nur mit unseren Händen. Man merkt immer sehr schön, wie die Kinder sich plötzlich entspannen, wenn die Hände an den richtigen Stellen liegen und sich die Anspannung im Gewebe löst. Gerade diese unruhigen Kinder legen sich zumeist selbst direkt auf die Behandlungsliege und sind während der Behandlung so ruhig wie sonst nie am Tag. Viele Eltern haben ihr Kind noch nie so gelöst und zufrieden gesehen, was mich immer von Herzen freut. Je nach Fall ist zwar eine Betreuung durch einen Psychologen oder Lernpädagogen unbedingt nötig. Aber auch da merkt man die Fortschritte oft schneller, wenn auf der körperlichen Seite Blockaden und Verspannungen gelöst worden sind. 

Genauso ist es bei den Babys: viele schreien, schlafen schlecht oder lassen sich nicht ablegen, weil sie sich nicht so bewegen und damit auch nicht entspannen können , wie es eigentlich sein sollte. Wichtig ist es, beim Kinderarzt mögliche Ursachen auszuschließen. Wenn dies der Fall ist, kann die Osteopathie oft sanft und sicher helfen. Zudem haben wir hilfreiche Tipps für den Alltag, die individuell auf ihr Kind zugeschnitten sind. Nicht jedes Kind hat die gleichen Bedürfnisse und je nach Befund ist ein individuelles Handling nötig. Wir freuen uns immer, diese so wichtige Zeit positiv begleiten zu können und viele der Kinder, die ich schon als Baby behandelt habe, kommen heute noch strahlend in die Praxis und freuen sich auf ihre Behandlung. Bei Fragen gerne zu unseren Sprechzeiten anrufen oder eine Email schreiben – wir helfen bestmöglich weiter!


Eure Nicola Hein

Der sportliche Patient

Da ich selbst aus dem Leistungssport komme, freue ich mich immer wieder über Sportlerinnen und Sportler, welche die osteopathische Behandlung begleitend nutzen. Sport und Osteopathie ergänzen sich in meinen Augen perfekt. Damit unser Körper optimal funktionieren kann, muss sich alles harmonisch bewegen. Nur so verschwenden wir keine Energie, nutzen unsere Kraft bestmöglich und überlasten keine Muskeln und Gelenke. Bewegung zu verbessern und Verletzungen vorzubeugen ist das, was sich jeder sportlich aktive Patient wünscht. Von den positiven präventiven Aspekten mal abgesehen, empfiehlt sich die Osteopathie aber auch besonders als schnelle Akuthilfe, die vor allem im Sport wünschenswert ist. Wir untersuchen und behandeln immer den gesamten Körper und finden so auch Ursachen, die bei einer symptomatischen, lokalen Therapie gern übersehen werden. So kommt z.B. der Knieschmerz von einem Beckenschiefstand oder die Halswirbelprobleme von einer Fußfehlstellung, um einige einfache Beispiele zu nennen.

Wenn die Blockaden direkt und umfassend gelöst werden, sind gerade Sportler oft nach nur einer Behandlung schon beschwerdefrei und können mit einem gezielten Training ihre Schwachstellen dauerhaft ausgleichen. Genau deswegen ist das Gespräch vor oder nach der Behandlung bei uns so wichtig. Es ermöglicht unseren Patienten, nachzuvollziehen, was wir da tun und selbst vorbeugend aktiv zu werden. Außerdem können wir als „Biomechaniker“ komplexe Bewegungsabläufe nachvollziehen und den ein oder anderen Tipp für den Sport mit auf den Weg geben. Diese Zeit, die wir uns nehmen, ist meist am Ende genau das, was den Unterschied macht. 

Viel Erfolg und Spaß bei eurem Lieblingssport!
Eure Nicola Hein

Arbeiten in den Zeiten von Corona

Da uns die Coronakrise voraussichtlich noch eine ganze Weile begleiten wird, möchte ich an dieser Stelle ein paar Dinge zu unserem neuen Praxisalltag sagen.
Bei uns werden nach wie vor medizinisch notwendige Behandlungen durchgeführt sowie Notfälle betreut. Daher ist es umso wichtiger, auf entsprechende Hygienestandards zu achten.
Wir bitten Sie, sich vor Betreten unserer Praxis die Hände zu waschen. Da unsere Patiententoilette auf der Halbetage liegt, lässt sich dies sehr gut umsetzen. Eine Händedesinfektionsmöglichkeit finden Sie dann im Wartebereich neben der Garderobe.
Um im Eingangsbereich Kontakte zu vermeiden, haben wir die Abläufe so geplant, dass zumeist nur ein Therapeut bzw. zwei zeitversetzt arbeiten. Damit es so wenig wie möglich Überschneidungen gibt, bitten wir Sie, pünktlich zu Ihrem Termin zu kommen und nicht zu früh im Wartezimmer zu sitzen. Dass in allen Bereichen ein möglichst großer Abstand eingehalten wird, versteht sich von selbst.
Wir alle tragen einen Mund-Nasen-Schutz, um Sie vor einer potentiellen Ansteckung zu schützen. Dementsprechend ist es an Ihnen, dies in der Behandlung auch zu tun.
Sollten Sie sich kurzfristig nicht fit fühlen oder Bedenken haben, sagen Sie gerne den vereinbarten Termin ab. Unser aller Sicherheit sollte immer im Vordergrund stehen.
Abschließend möchte ich noch allen ans Herz legen, etwas für Ihr Immunsystem zu tun. Dies ist es, was uns in diesen Zeiten wirklich schützen kann. Diesbezüglich empfehle ich zwei Links, die die entscheidenden Dinge für mich gut auf den Punkt bringen:
Ich hoffe, dass wir alle gesund und wohlbehalten aus dieser Krise herausgehen und dass die Solidarität, die gerade besonders zu finden ist, uns erhalten bleibt. Man könnte noch so viel zu allem sagen, aber ich beschränke mich heute auf das Wichtigste: bleibt gesund und guter Dinge!
Eure Nicola Hein

Die schwangere Patientin

Lange habe ich nichts mehr über die Osteopathie geschrieben, dabei ist es doch das, was das Herz unserer Praxis ausmacht. Immer wieder akut ist die Frage, ob und wann man in der Schwangerschaft osteopathisch behandeln sollte. Ich kann dies nur mit einem ganz großen JA beantworten und mit der Empfehlung: so früh wie möglich. Viele Schwangere werden von ihren Gynäkologen oder Hebammen zu uns geschickt und sind leider verunsichert, was wirklich gut für sie und ihr Baby ist. Aber gerade die Osteopathie ist genau hierfür geeignet, weil wir uns ganzheitlich um beide kümmern und immer die Bedürfnisse des Körpers respektiert werden.
In den ersten drei Monaten sollte man diesbezüglich schon zurückhaltend sein. Nichtsdestotrotz kann man auch hier bei akuten Beschwerden sanft helfen und mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Spätestens ab dem zweiten Drittel ist eine osteopathische Behandlung dann anzuraten, weil jetzt die „äußeren Veränderungen“ deutlich sichtbar werden. Je größer der Bauch wird, desto mehr verschiebt sich der Körperschwerpunkt nach vorne. Hier können wir ausgleichend tätig werden, was schon alleine viele Beschwerden verhindert und bei akuten Problemen rasch weiterhilft. Wirbel, Muskeln und Faszien werden natürlich ebenso mobilisiert und entspannt wie vieles andere.
Ansonsten braucht das ungeborene Kind immer mehr Platz, wobei wir ihm helfen können, indem wir z.B. Organe und das Zwerchfell behandeln. Das ermöglicht zudem, dass es die richtige Position für die Geburt findet. Leider werden z.B. Schwangere mit Beckenendlage oft viel zu spät zu uns geschickt. Auch bei Schwangeren, deren Babys sich nicht richtig ins Becken absenken wollten, konnten immer osteopathische Gründe gefunden werden. Mein Rat: frühzeitig behandeln lassen.
Und spätestens vor der Geburt ist die Osteopathie wieder gefragt: damit wie schon genannt das Baby gut liegt, das Becken sich entsprechend öffnet und das Zwerchfell die richtige Atmung ermöglicht.
All die Kleinigkeiten aufzuzählen, die wir als Osteopathen positiv beeinflussen können, würde hier definitiv zu weit führen. Aber wir erklären in unseren Behandlungen immer gerne das, was wir tun und helfen damit auch ein Stück weiter, die Ängste und Sorgen in dieser spannenden Zeit voll Veränderungen zu nehmen.
Ich selbst liebe es, Schwangere zu behandeln, weil man gleich zweien etwas Gutes tun kann und jede Schwangerschaft so verschieden und aufregend ist. Ich durfte viele meiner Patientinnen durch mehrere Schwangerschaften begleiten und freue mich heute besonders auf diese Kinder, die immer mit großen Freude zu mir zur Behandlung kommen.
Bei weiteren Fragen einfach anrufen oder schreiben – all unsere Osteopathen können durch ihre umfassende Ausbildung weiterhelfen und freuen sich auf diese Gelegenheit!
Eure Nicola Hein

Energien bewegen

Ein Meditationskurs für Körper, Geist und Seele. Durch MEDITATION kehre ich in meine Mitte ein, kann mich erden und für höher schwingende Energien öffnen.
Mit MEDITATION schaffe ich eine Verbindung zu meinen anderen Seins-Ebenen. Hier kann ich nach 
innen lauschen und Antworten finden.
INHALTE: 
Kleine Übungen der Körperwahrnehmung
und Körperarbeit steigern vor Beginn der 
Meditation unseren Energiefluss.
 In angenehmer Atmosphäre können Sie im ersten Teil eine geführte Meditation erleben, die für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet ist. 
Die geführten Meditationen stammen aus unterschiedlichen Richtungen des spirituellen Wachstums. Ihre Hauptfunktion ist, die inneren höheren Energiezentren in Verbindung mit den eigenen höheren Zielen in 
Einklang zu bringen. Eine freie Meditation in Stille schließt daran an.
In diesem Kurs nutzen wir zum Meditieren auch unterschiedliche Formen: mal mit Bewegung, mit Musik, mit der eigenen Stimme und vieles mehr.
ANMELDUNG:
 Bis einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail an: verandiaye@web.de, Plätze sind begrenzt
WANN: Ankommen bis 19:15 Uhr • Beginn um 19:30 Uhr, danach ist kein Einlass möglich • Ende gegen 21:00 Uhr
ENERGIEAUSGLEICH: Einzelveranstaltung 15,- Euro; bei regelmäßiger Teilnahme 8,00 Euro (5 Termine 40,- €)

NÄCHSTE TERMINE:
 Mo., 17.02.20
, Mo., 02.03.20, Mo. 16.3.20
Herzliche Grüße
Vera NDiaye

Flügel und Wurzeln

Wie immer am Ende eines Jahres habe ich mir in den letzten Wochen Gedanken gemacht, was es zu diesem Jahr zu sagen gibt und welche Wünsche ich unseren Patienten sowie allen anderen mit auf den Weg geben will. 2019 war für mich und viele andere ein sehr unruhiges Jahr, in dem so einiges hinterfragt worden ist. Desto mehr ist man auf der Suche,woran man sich halten und wohin der Weg gehen kann. Dabei bin ich über folgenden Spruch des Dalai Lamas gestolpert:

„Gib denen, die du liebst, Flügel, um wegzufliegen,
Wurzeln, um zurückzukommen
und Gründe, um zu bleiben“.

Mein erster Gedanke war: sehr schön, aber eher was für privat.. doch je mehr ich darüber nachdachte, desto passender fand ich ihn. Wir können unsere Arbeit nicht machen, wenn wir das, was wir tun nicht lieben und damit auch die Menschen, die zu uns kommen. Wertschätzung und Anteilnahme sind für mich fundamentale Bestandteile der Arbeit eines Therapeuten.
Ich möchte aber auch, dass meine Patienten nach der Behandlung ihren Weg „befreiter“ gehen: ohne Blockaden mit mehr Bewusstsein und bestenfalls mit neuen Erkenntnissen, was für sie gut ist. Ein Weg, den man auch wieder alleine gehen kann, weil er sich richtig anfühlt. Wo man seinem Körper wieder mehr vertraut und auf seine innere Stimme hören kann. Das sind für mich die Flügel. Das ist die Zeit des Wegfliegens.
Unsere Patienten sollen aber auch wissen, dass sie einen Ort gefunden haben, wo ihnen immer geholfen wird – so umfassend wie das möglich ist, immer mit den besten Absichten und dem ganzen Einsatz, den wir als Therapeuten bieten können. Dieses Vertrauen ist das, was ich hier Wurzeln nenne. Genau deshalb kommt man zurück.
Und die Gründe um zu bleiben? Für mich ist dies alles Grund genug und vielleicht mehr, als wir in dieser Zeit an anderen Stellen finden. Und letztendlich sollte der Hauptgrund immer der Mensch selber sein: auf der einen Seite der Patient und der anderen der Therapeut. Dieses Verhältnis sollte das sein, was zählt. Ich selbst habe immer das absolute Vertrauen in meine Patienten und dies bekomme ich auch von ihnen zurück.
Wenn ich an das neue Jahr denke, dann wünsche ich allen, die diese Zeilen lesen, Flügel und Wurzeln – also Zuversicht, Offenheit und Vertrauen sowie die richtigen Menschen dafür an ihrer Seite!
Eure Nicola Hein