Meditationsabend

Eine Info an alle meditierenden Menschen: ab Montag, den 11. November 2019 geht es weiter im vierzehntägigen Rhythmus mit der Meditation in der Gruppe.
Durch Meditation kehre ich in meine Mitte ein, kann mich erden und für höher schwingende Energien öffnen.
Mit Meditation schaffe ich eine Verbindung zu meinen anderen Seins-Ebenen. Hier kann ich nach innen lauschen und Antworten finden. In den Zustand der Meditation zu kommen fällt den Menschen in der Gruppe meist leichter. Wir meditieren in unterschiedlichen Formen: frei, geführt, in Bewegung, mit Musik oder den Klängen der Rahmentrommel, in Stille und vieles mehr.

Die nächsten Termine:
Mo., 11.11. 19:15 h
Mo., 25.11. 19:15 h
Mo., 09.12. 19:15 h
Ort: Osteopathie-Praxis, Thomas-Mann-Str. 58,  Bonn-Innenstadt
Ankommen: 19:15 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr (Nach dem Beginn kein Einlass möglich.)
Ende: ca. 21:00 Uhr
Kosten: Spende
Mitbringen: Warme Socken, ggf. leichte Decke zum Überhängen, Trinkwasser

Teilnahme: Bitte per E-Mail bei verandiaye@web.de anmelden, Platzzahl ist begrenzt!

Herzliche Grüße
Vera NDiaye

Masterstudie

In unserem Blog vom 26.6.2018 ging es um die Masterstudie meiner Kollegin Lea Decker, für die einige Kinder in unserer Praxis kostenlos behandelt wurden. Für alle Interessierten hier die Ergebnisse der Masterarbeit „Der Zusammenhang von osteopathischen Dysfunktionen und der Lese-Rechtschreibstörung bei Kindern. Eine Prädiktorenstudie.“ (von Lea Decker und Florian Eschenhorn):
Im Rahmen meins Masterstudiums in Osteopathie führte ich 2018/19 eine Studie zum Thema Osteopathie und der Lese-Rechtschreibstörung (LRS) durch. Die Lese- Rechtschreibstörung ist mit einer Prävalenz von 5 % einer der häufigsten schulischen Entwicklungsstörungen, deren Ursache/n noch nicht genau herausgefunden wurde. In dieser Studie soll erforscht werden, ob es Zusammenhänge von osteopathischen Dysfunktionen und der LRS gibt. Erstmals wird in dieser Arbeit in diesem Bereich geforscht.
Es wurden insgesamt 20 Kinder im Alter von 8-13 Jahren rekrutiert und in zwei Gruppen eingeteilt (LRS Gruppe und Gruppe ohne Lernstörungen). Die Kinder wurden osteopathisch untersucht und auffällige Dysfunktionen dokumentiert. Der Untersucher war dabei nicht darüber aufgeklärt, welcher Gruppe das Kind angehört. Die Dysfunktionen wurden dann auf ihre gruppenspezifischen Unterschiede hin untersucht. Weiterhin wurden Daten zur Schwangerschaft, Geburt und Entwicklung der Kinder gesammelt, die ebenfalls gruppenspezifisch ausgewertet wurden.
Die Studienpopulation umfasste insgesamt 20 Kinder, von denen 9 die Diagnose LRS aufwiesen. Die Auswertung der Mittelwerte ergaben signifikante Differenzen der Dysfunktionen „allgemein“ und „kraniosakral“, wobei beide Male die Kinder mit LRS mehr Dysfunktionen hatten. Es konnten zudem statistische Trends (Tendenzen) für Auffälligkeiten des Sakrums und des Os Occiputs festgestellt werden. Die Dysfunktionen traten jeweils gehäuft in der Gruppe LRS auf. Sehr interessant war auch der Unterschied bei der Kategorie „Auge“: hier hatte die LRS Gruppe statistisch signifikant mehr Dysfunktionen als die Gruppe ohne LRS. Auch andere Bereiche, die in der LRS Gruppe Dysfunktionen aufwiesen, können in Zusammenhang mit der visuellen Wahrnehmung gebracht werden. 
Bei Betrachtung des Fragebogens traten die Merkmale „Allergien“, „PDA“ und „Ödeme/Blutungen“ ebenfalls gehäuft bei den Kindern mit LRS auf.
Wir haben uns sehr über das positive Feedback unserer Gutachter bzw. Dozenten gefreut und hoffen, dass das Thema noch in anderen Studien aufgegriffen wird.
Generell haben wir in der Zeit unseres Masterstudiums viel gelernt und am Ende des Studiums nochmal viel Zeit in die Masterarbeit gesteckt. Wir sind jetzt natürlich froh, dass wir uns erst einmal von der anstrengenden Zeit erholen können und den Master erfolgreich beendet haben.
Eure Lea Decker

Unser Praxisteam

Aus aktuellem Anlass möchte ich in diesem Monat auf unsere neuen Teamseiten der Website hinweisen. Wir haben nicht nur neue Fotos gemacht, sondern jeder Therapeut hat auch seine Fortbildungen aktualisiert. Wir sind ja alle Heilpraktiker und haben eine 5- bis 6-jährige Osteopathieausbildung. Aber in diesem Beruf ist es ungemein wichtig, dass man sich auch darüber hinaus weiterbildet. Das Verständnis der Osteopathie entwickelt sich ständig weiter und immer mehr Studien belegen die Wirksamkeit bzw. zeigen spannende Zusammenhänge auf.
Es würde den Rahmen der Website sprengen, wenn jeder seine verschiedenen Kurse auflisten würde. Daher haben wir die wichtigsten Themenbereiche genannt und das Ganze durch ein persönliches Statement abgerundet. Jeder aus unserem Team hat das zitiert, was für ihn die Osteopathie und seine Arbeit ausmacht.
Ich finde, es zeigt wunderbar die Bandbreite, die uns als unterschiedliche Menschen auszeichnet. An dieser Stelle möchte ich meinem Praxisteam danken für eine offene und herzliche Zusammenarbeit, die auch den Geist unserer Praxis ausmacht. Dankeschön!

Eure Nicola Hein

Barfuß

Diesmal möchte ich über mein Lieblingsthema derzeit schreiben: was wir alles für unsere Füße tun können. Meine Patienten können das leidvoll bestätigen: bei jeder Gelegenheit behandle ich ihre Füße und besonders gerne die Wadenmuskulatur, was nicht immer angenehm ist. Aber nur wenn dort alles richtig beweglich ist, können wir auch gerade und aufrecht stehen, was wiederum für den Rest unseres Körpers essentiell ist. Unsere Körpervorderseite ist ohnehin schon durch zu viel sitzen verkürzt und unser Becken bewegt sich meist nicht so, wie es sollte. Also was können wir tun?
Wir können zum Beispiel Fußgymnastik machen. Am besten in den Alltag einbauen: beim Zähneputzen, Duschen oder beim Kochen, Fernsehen oder was auch immer. Die Füße sollten nur barfuß sein, damit wir die den Großzeh und die restlichen Zehen möglichst einzeln nach oben bewegen können. Den Großen dabei zur Mitte hin wieder ganz gerade aufsetzen – keine leichte Aufgabe für manche.
Ansonsten gerne mit Faszienball oder -rolle bearbeiten. Vor allem die kleine Black Roll eignet sich für Fuß und Achillessehne. Anleitungen dazu findet man entsorechend im Netz.
Wer kann, sollten auch viel knieend auf dem Boden sitzen oder noch besser hocken. Hierbei die Fersen aufsetzen, damit das Becken gekippt wird. Übung macht den Meister.
Und was mich sonst noch vollends überzeugt hat, sind die neuen Barfußschuhe (ja, es gibt inzwischen auch recht hübsche). In ihnen haben alle Zehen genug Platz und die einzelnen Fußknochen können durch Bewegung jeden unserer Schritte abfedern. Natürlich nur nach vorherigem Fußtraining und mit etwas Übung und Bedacht tragen. Dann kann auch das ein weiterer Schritt zur Entschleunigung sein..

Ich hoffe, ich habe euch mit meiner Begeisterung etwas angesteckt und denke, der Frühling kann so weitergehen!
Eure Nicola Hein

Warum Osteopathie bei CED?

Diesen Monat recycle ich mal wieder einen Artikel, den ich vor zwei Jahren für den Blog einer meiner ersten Patientinnen geschrieben habe. Mit Josefine habe ich übrigens im letzten Jahr auch einen Yoga/Meditationsworkshop bei uns in der Praxis angeboten – Fortsetzung folgt. Sie hat leider u.a. Morbus Crohn und Zölliakie und nutzt dafür unter www.josiesglutopia.blogspot.com die Gelegenheit, uns an Ihrem Wissen mit vielen praktischen Tipps teilhaben zu lassen. Und da ich einige dieser Tipps in den letzten Wochen meinen Patienten empfohlen habe, fand ich es passend, auch hier ein paar Worte zu diesem Thema zu veröffentlichen. Viel Spaß!

Ich kenne Josefine jetzt schon 18 Jahre und damals kam sie zu mir, so wie viele heute zur Osteopathie kommen: der Nacken zwickt, der Rücken schmerzt und an den Extremitäten ist auch immer etwas zu finden. Nur kannte damals noch kaum einer die Osteopathie und meine Behandlungen starteten erst einmal damit, zu erklären, was ich da eigentlich mache. Und ich glaube, dass auch heute zu wenige die wirklichen Qualitäten der Osteopathie kennen und wir allzu oft in einen Topf mit Physiotherapie, Manueller Medizin oder Chiropraktik gestopft werden – aber natürlich ganz „sanft“ das Ganze…
Da war Josefine schon damals der Zeit voraus und auch jetzt schätze ich ihre Qualität sehr, alles zu hinterfragen und auch Neues ausprobieren. Das heißt nicht, dass man verzweifelt sein muss, um beim Osteopathen zu landen (obwohl damals der häufigste Satz im Erstgespräch mit Patienten war: „Sie sind meine letzte Hoffnung!“ ). Vielmehr sollte man seinen Körper kennen lernen wollen – und das gilt nicht nur für Kranke – und wo geht das besser als bei einer Therapie, die wirklich jede Struktur im Körper behandelt: sei es Knochen, Muskeln, Bänder oder Faszien; Organe, Membranen, Blutgefäße oder auch Lymph- oder Nervenbahnen? Wir schauen auf jede Struktur, die wir tasten können, lösen Verklebungen oder Bewegungseinschränkungen und geben dem Körper damit das zurück, was er am besten kann: seine Selbstregulation. Und ich glaube wirklich, dass unser Körper fast alles heilen kann, aber leider oft zu viele Ebenen gestört sind (wobei man da natürlich auch über den Körper hinaus schauen muss) und daher manchmal nicht genug Kraft, Energie oder wie auch immer wir es nennen zur Verfügung steht.
Aber ich schweife ab und komme besser zu Josefine und der CED zurück: hier ist der große Vorteil, dass der Osteopath auch den Darm behandelt. Nicht während der Entzündung, sondern danach, wenn die Faszien um den Darm verklebt sind und dieser damit nicht mehr beweglich ist. Wir können dies lösen und verbessern damit die Durchblutung und den Stoffwechsel. So kann unser Körper auch dort wieder richtig funktionieren – leider bei chronischen Erkrankungen oft nur bis zum nächsten Schub, aber trotzdem bin ich der Überzeugung, dass gerade bei CED die Osteopathie ein hilfreicher und notwendiger Begleiter ist. So hat der Darm wenigstens die Chance, sich immer wieder zu erholen. Und diese Erholung ist doch so wichtig für den Körper – und auch für den Geist!
Wie entscheidend das für alle Bereiche ist, beweist für mich Josefine mit diesem Blog und ich wünschte, alle meine Patienten würden sich so mutig, klug und differenziert mit sich selbst und ihrem Körper auseinander setzen.
Möge dies eine Ermutigung an alle sein, die dies lesen!

Eure Nicola Hein

Schnelle Hilfe

Eigentlich habe ich ja immer gedacht, es läge an Karneval, dass wir so viele Akutpatienten im Februar haben. Aber dieses Jahr war es genauso und gefeiert wird erst jetzt. Also kann es doch etwas mit der Witterung und den hartnäckigigen Infekten zu tun haben, dass nach Wochen der Husterei, der tropfenden Nasen und des im Bettliegens der Rücken meckert?Vielleicht ist es auch der Vitamin D Mangel, der sich nach mehreren Wintermonaten deutlicher bemerkbar macht? Leider sind um diese Zeit auch immer unsere Pläne übervoll wie auch die Wartelisten und wir müssen viele Anfragen abweisen.
Daher hier ein paar Erste-Hilfe-Tipps sowie die Akuttherapie, die fast allen Notfallpatienten hilft: Kinesiotapen. Diese bunten Klebedinger, die man bei Sportlern so oft sieht und die auch im Alltag immer öfter unter der Kleidung hervor blitzen. Gerade beim Hexenschuss oder nervigen Nackenschmerzen sind sie Gold wert. Schnell aufgeklebt und bei passender Handhabung lange haltbar. Nur kurz anfönen, wenn sie nass geworden sind und so hat man bei Bedarf wochenlang etwas davon. Meine Patienten wie auch meine Freunde nutzen diese Hilfe immer gerne zwischendurch und vielleicht ist das auch für unsere Notfallanfragen eine gute Alternative – fragt uns gerne danach.
Ansonsten hilft auch die Faszien- oder Blackroll immer recht gut. Auch dies ist etwas, was fast alle meine Patienten zu Hause haben und womit man den Rücken bei akuten Beschwerden bearbeiten kann. Anfangs vielleicht nur vom vorsichtig in Stehen; besser in Rückenlage von der Lendenwirbelsäule bis zu den Schultern durchgerollt. Genauere Anleitung dazu findet man bequem im Internet.
Dazu: viel viel trinken, Wärme draufpacken und wer sich dahin bewegen kann: in die Badewanne und basisch baden. Näheres dazu im Blog vom 01.12.2017.
Und was noch? Wenn irgendwie möglich die erzwungene Auszeit „genießen“ oder das Beste draus machen. Bei mir hilft immer ein gutes Buch und viel Schlaf. Und generell gilt: vorbeugen ist besser als nur reagieren. Wer regelmäßig zu uns kommt, hat nur selten diese Probleme und bekommt sie meist auch selbst wieder in den Griff – oder halt nach einer Notfallbehandlung bei dem Therapeuten seines Vertrauens.
Also: gute Besserung und Alaaf!

Eure Nicola Hein

Vitamin D Mangel

Mir fällt in letzter Zeit immer wieder auf, dass viele unserer Patienten kein Vitamin D in den Wintermonaten substituieren. Und dabei könnte dies für eine Vielzahl ihrer Probleme die Ursache sein. Viele Menschen bringen es nur mit dem Knochenstoffwechsel in Verbindung, aber Vitamin D ist genauso wichtig für eine kräftige Muskulatur, ein ausgeglichenes Nervensystem und auch das Herz-Kreislauf-System benötigt zur Stabilisierung des Blutdrucks Vitamin D, um nur die wichtigsten Zusammenhänge zu nennen. Da der Körper es selbst bildet, dafür aber einen bestimmten UV-Index benötigt, müssen wir es von Oktober bis März entsprechend einnehmen – da hilft auch die beste Ernährung nichts.
Am besten geht zu eurem Hausarzt und lasst den aktuellen Spiegel bestimmen. Je nach Mangel sollten erst einmal hohe Dosen bis zu 20.000 Einheiten gegeben werden. Später reichen 50 Einheiten pro Kilogramm Körpergewicht – bitte täglich einnehmen, da der Körper es nicht lange speichert.
Viele Beschwerden meiner Patienten haben sich danach von alleine gegeben und vielleicht ist dies auch eine guter Anlass, mal generell über eine ausreichende Nährstoffversorgung nachzudenken und über das, was wir da jeden Tag zu uns nehmen!
In diesem Sinne wünsche ich ein gesunden Appetit und genießt den Winter.

Eure Nicola Hein

Auftakt

Ich wünsche allen für 2019 Zuversicht und Zufriedenheit, heilsame Veränderungen und den Mut, diese anzunehmen!
Zum Jahreswechsel ist es immer mal gut, zurück zu blicken, um dann das Positive in das neue Jahr mitzunehmen.
Beginnen möchte ich mit dem Besten aus 2018. Es sind Beständigkeit und Engagement, die in diesem Jahr unsere Praxis geprägt haben: das selbe gut funktionierende Team wie in den Jahren zuvor, welches sich harmonisch unterstützt und therapeutisch ergänzt.
Dazu kommen der gut besuchte Babycheckup und die Masterstudie von Lea zum Thema Lese-Rechtsschreibschwäche bei Kindern – beides Projekte in der Freizeit unserer Therapeuten, die wir aber mit Herzblut unterstützen.
Neu sind unsere regelmäßigen Kurse Hormonyoga am Donnerstagabend und Meditation Freitagvormittags – ganz im Sinne der Prävention und Eigenverantwortung. Diese werden in 2019 weiter fortgesetzt und hoffentlich bald durch einen Faszienkurs am Mittwochmorgen ergänzt.
Ansonsten wird der Schwerpunkt naturheilkundliche Labordiagnostik weiter ausgebaut. Auch hier geht es vor allem darum, ganzheitlicher zu arbeiten und wirklich Ursachen, nicht nur Symptome zu behandeln. Hierzu könnt ihr demnächst mehr in unserem Blog erfahren.
Und das Schönste, das dieses Jahr neu mit sich bringt? Das ist auf jeden Fall das Baby unserer Sekretärin Kathrin, der ich hier von Herzen alles Beste wünschen möchte und der ich so dankbar bin, dass wir jetzt schon 15 Jahre bestens zusammenarbeiten!
Tausend Dank, alles Liebe und bis bald

Eure Nicola Hein

Blog: Ausklang

Getreu dem Motto, in diesem Jahr praktische Tipps zu schreiben, kommt hier meine gesunde Alternative zum Glühwein: man nimmt 1Teelöffel klein geschnittenen Ingwer sowie 2 Teelöffel frisch gepressten Zitronensaft. Dazu kommt Minze und Agavendicksaft soviel man mag und das Ganze übergießt man mit heißem Wasser und lässt es einige Minuten durchziehen.
Das ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch sehr lecker.
Ansonsten wünsche ich allen eine besinnliche und geruhsame Adventszeit – ganz im Kontrast zu der Hektik, die oft da draußen herrscht – und ein frohes Weihnachtsfest im Kreis eurer Lieben.
Kommt gut ins neue Jahr und lasst es euch gut gehen!

Alles Beste
Eure Nicola Hein

 

„Eine besinnliche Weihnacht,
ein zufriedenes Nachdenken über Vergangenes,
ein wenig Glaube an das Morgen
und Hoffnung für die Zukunft
wünschen wir von ganzem Herzen.“
(Autor unbekannt)

Blog: Infos zum Baby-CheckUp

Nun wollte ich diesen Monat eigentlich ein paar praktische Tipps zum Thema Mikronährstoffe schreiben, aber aus aktuellen Anlass muss ich jetzt doch einmal ein paar Worte zu unserem CheckUp-Termin verlieren.
Wir bekommen immer wieder Anrufe oder Mails, wo nach diesem gefragt wird, als ob es ein kostenloser Behandlungstermin wäre. Das möchte ich hier noch einmal ganz klar verneinen. Wenn ein Baby akute Beschwerden hat oder eine Vorzughaltung, Schädelverformungen oder Ähnliches vorliegt, sollte der erste Gang immer zum Kinderarzt sein und dann kann dort ein Rezept für osteopathische Behandlungen ausgestellt werden. Wenn man privat- oder Beihilfe-versichert ist, kann man auch direkt zu uns kommen, wobei wir je nach Fall auch wieder an den Kinderarzt verweisen.
Der Neugeborenen-CheckUp ist für die Babys gedacht, die keinerlei Auffälligkeiten zeigen und mit denen man eben nicht zum Osteopathen gehen würde, wo wir in den Praxen aber immer wieder erleben, dass sich später Beschwerden entwickeln, deren Ursache man aber direkt nach der Geburt ganz einfach hätte beheben können.
Leider verlaufen viele Schwangerschaften und Geburten heutzutage nicht mehr „ganz rund“ – von dem Stress der Mütter in dieser Zeit durch Arbeit, Geschwisterkinder oder andere Umstände mal abgesehen. In der stressigen Anfangszeit nach der Geburt geht oft Einiges unter. Aber wenn das Baby dann später nicht richtig krabbelt, läuft, oft krank ist, nicht schlafen kann, die Sprachentwicklung nicht richtig funktioniert oder Konzentrationsschwächen in der Schule auftauchen ( um mal einige Beispiele zu nennen), wird oft nach einer schnellen osteopathischen Behandlung gefragt. Aber dann ist oft mehr als nur ein Termin nötig und das Ganze gestaltet sich komplizierter als direkt nach der Geburt.
In unserer Praxis sind alle ausgebildete Kinderosteopathen und wir schauen uns die Kleinen anders an, als es frisch gebackene Eltern können. Daher freuen wir uns über alle, die diese Gelegenheit und damit eine der größten Stärken der Osteopathie nutzen: die Prophylaxe!

Eure Nicola Hein